|
Aktuell mehr als
06474
Unterschriften
gegen
die
B258n-Süd !
Letzte
Aktualisierung
am
23.11.2007
Besucher seit
dem 23. März 2006
_____________________
| |
Die Planung
Die B 258n-Süd laut Bundesverkehrswegeplan
(BVWP):
 |
Ziele:
 |
Entlastung der Ortsdurchfahrten von Brand und
Kornelimünster |
 |
Bessere Verbindung der Eifelgemeinden mit der Autobahn
und Aachen |
|
 |
Geschätzte Kosten:
 |
Ortsumgehung Brand (aufgeführt im "vordringlichen Bedarf"):
1.9 Mio €
|
 |
Ortsumgehung Kornelimünster (aufgeführt im "weiteren
Bedarf"): 14.8 Mio € |
|
 |
Raumwirksamkeitsanalyse
 |
Verteilungs- und
Entwicklungsziele: nur 2 von 5 möglichen Bewertungspunkten
"Das Projekt ... trägt durch erreichbarkeitsverbessernde Wirkung zur Stärkung
des Systems der zentralen Orte bei."
(Was heisst das eigentlich konkret ???) |
 |
Entlastungs- und
Verlagerungsziele: 0 von 5 möglichen Bewertungspunkten (!!!)
"Das Projekt wird für die Entlastung der Ortsdurchfahrten
keine nennenswerten Effekte zeigen." |
|
 |
Einschätzung Umweltrisikos laut
Gutachter: "Sehr hoch"
 |
"Projekt sollte aufgrund des sehr
hohen Umweltrisikos in dieser Form nicht weiter verfolgt werden." |
|
Zusammenhang der beiden Teilabschnitte
 | Die Ortsumgehung
Brand und die Ortsumgehung Kornelimünster können nur gemeinsam
realisiert werden !
 | Eine
Ortsumgehung Brand (nur 1.7km) wäre als Bundesstraße unsinnig und
unzulässig. |
 | Die B258n muss
wieder an die alte B258 angeschlossen werden. Sie kann nicht einfach an
der Freunder Landstraße enden, weil dann die überregionale Bedeutung
nicht gegeben wäre. |
 | Bestätigung
dieser Überlegung: auf Antrag des Landesbetriebs Straßen werden beide Abschnitte
gemeinsam untersucht und geplant.
Zitat AN 3.3.06: „Es soll sichergestellt sein, dass weitergebaut werden kann“,
erklärt Uhoda. [Pressesprecher Landesbetrieb Straßenbau Aachen] |
 | Wichtige Aussage von
Frau Nacken im Verkehrsausschuss: Der Leiter des Landesbetriebs Straßen (Hr.
Jacobs) habe mehrfach betont, dass der Nordteil (OU Brand) nicht ohne den
Südteil zu haben sei ! |
|
 | Selbst wenn
zunächst nur die Ortsumgehung Brand gebaut würde, entstünde ein sehr hoher
Druck von der Bundesebene, auch den südlichen Teil zu realisieren.
Die örtliche Politik hätte darauf kaum noch Einfluss.
|
Aktueller Stand:
 |
Zweiter Beteiligungstermin des Landesbetriebs Straßenbau am 2.3.06: Den
beteiligten Behörden und Verbänden wurden dort und in einem Nachtrag Anfang
April vorgestellt:
 |
Erster Entwurf der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) mit
Raumwiderstandskarte |
 |
erste Überlegungen zur Trassenführung |
 |
Verkehrsstudie |
Einschätzungen:
 |
Die Umweltverträglichkeitsstudie stieß wegen verschiedener gravierender
Mängel auf breite Ablehnung durch die beteiligten Träger öffentlicher
Belange |
 |
Die Verkehrsstudie weist gravierende Mängel auf und erlaubt keine
sachlich fundierte Einschätzung der Wirkung der B258n. |
Es ist keine umweltverträgliche Trassenführung
erkennbar, bei der nicht hohe und höchste Schutzgüter massiv verletzt würden !
|
 |
Der Landschaftsbeirat hat das Projekt einstimming abgelehnt und fordert
die Herausnahme aus dem Bundeverkehrswegeplan. |
 |
Die Stadt Stolberg hat die B258n-Süd abgelehnt. Auch die Stolberger
Verwaltung kritisiert die Umweltverträglichkeitsstudie massiv. (Artikel
in der Stolberger Zeitung 22.4.06 ) |
 |
Das Umweltamt der Stadt Aachen lehnt die
Umweltverträglichkeitsstudie ab,
der Umweltausschuss der Stadt Aachen
hat sich der Ablehnung einstimmig angeschlossen. |
 |
Im Verkehrsausschuss
der Stadt Aachen sprechen sich
fast alle Fraktionen gegen die B258n-Süd aus. Unser Kurzbericht:
Verkehrsausschuss 11-5-06.pdf Bericht in den
Aachener Nachrichten 13.5.06
(Die westliche Variante der Trassenführung wird nicht richtig wiedergegeben) |
|